Batterien (Akkumulatoren) werden gebraucht, um elektrische Geräte netzunabhängig zu betreiben. Die Nachteile der herkömmlichen Batterien (hohes Gewicht, beschränkte Leistung, problematische Entsorgung) wurden lange als prinzipielles Hindernis auf dem Wege zu einer umweltgerechten Stromversorgung angesehen.

Das Gegenteil ist der Fall. Es gibt zahlreiche Energiespeichertechniken: elektrochemische (Blei-, Nickel-Cadmium-, Lithium-Akkus), elektrostatische (Superkondensatoren), elektromechanische (Schwungräder und Druckluft), thermochemische (Wasserstoff-Brennstoffzelle).

Wie Luftfahrt und Handys zeigen, können Batterien ausgereift und ökonomisch funktionieren. Würden die weitverbreiteten elektrischen stand-by- oder stand-alone-Geräte konsequent mit Photovoltaikzellen und eingebauten kleinen Akkus oder Superkondensatoren ausgestattet oder würden die handelsüblichen Batterien mit Solar-Ladegeräten (zum Beispiel Dünnschicht-Solarmodule) nachgeladen, könnte man, Schätzungen zufolge, allein in Deutschland auf die Leistung von vier Atomkraftwerken verzichten.