Bundesumweltministerium
Berlin, 13. Juli 2009
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Staatssekretär Matthias Machnig: Unternehmen unterstützen Zukunftstechnologien Desertec ist ein Projekt für die Energiezukunft
Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Matthias Machnig, erklärte bei der Gründungsveranstaltung des Wüstenstrom-Projekts Desertec in München:
"Nach Tagen, in denen über Alttechnologien diskutiert wurde, ist mit Desertec jetzt endlich ein Projekt für die Energiezukunft auf den Weg gebracht worden.
Solarthermische Kraftwerke sind ein Leitmarkt. Dies gilt nicht nur für die Sonnenländer des Südens, sondern auch immer deutlicher für Europa und insbesondere auch für Deutschland.
Deutschland ist auch bei dieser Zukunftstechnologie führend. Dies gilt sowohl für die Forschung als auch für deutsche Unternehmen, die eine starke Position in diesem weltweit dynamisch wachsenden Markt haben. Dies gilt es zu nutzen und auszubauen. Und zwar über Studien hinaus: Die Unternehmen greifen das nunmehr auf und müssen jetzt dazu beitragen, den Energiemix sicherer und nachhaltiger zu gestalten.
Allein mit Solarenergie kann man in Nordafrika soviel Strom produzieren, dass der Eigenbedarf gedeckt werden kann und zusätzlich erhebliche Mengen nach Europa exportiert werden können. Solarthermische Kraftwerke sind eine zukunftsweisende Technologie und haben ein enormes Potenzial. Die Bundesregierung unterstützt dies von Anfang an beim Solarplan der Union für das Mittelmeer. Zusätzlich fördert BMU kontinuierlich Forschung und Entwicklung von solarthermischen Kraftwerken.
Notwendig ist jetzt ein Masterplan zur Realisierung des Projektes. In drei Jahren müssen die Entscheidungsgrundlagen für die Umsetzung vorliegen." |
BAFA Daten und Fakten
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Besuchen Sie die Seite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle kurz BAFA hier finden Sie viele Informationen über Erneuerbare Energien klicken Sie das Bild an.
Bild Quelle http://www.bafa.de |
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Gegenüber der Druckausgabe von Juni 2008 wurde das Internet-Update "Erneuerbare Energien in Zahlen - Nationale und internationale Entwicklung" (Stand Dez. 2008) auf der Basis der Druckausgabe von Juni 2008 unter Berücksichtigung inzwischen verfügbarer neuerer Daten aktualisiert. Das Internet - Update steht nur zum herunterladen zur Verfügung. Download PDF File bitte Bild anklicken |
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"Erneuerbare Energien in Zahlen - Nationale und internationale Entwicklung" Stand: Juni 2008 Download PDF File bitte Bild anklicken |
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Berlin, 19. November 2008
Neuartige Solarzellen aus Berlin-Adlershof
Staatssekretär Müller weiht neue Solarfabrik ein
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Michael Müller hat heute in Berlin-Adlershof eine Fertigungsstätte für neuartige Dünnschicht-Solarzellen eingeweiht. "Deutschland ist Spitze in der Produktion und bei der Installation neuer Solaranlagen. Rund 3.800 Megawatt Leistung wurden insgesamt in Deutschland in Betrieb genommen. Mehr als 75 Unternehmen produzieren Solaranlagen in Deutschland. Die Photovoltaik ist eine hochinnovative und wachstumsstarke Branche. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein deutlicher Beschäftigungszuwachs verbunden", sagte Müller.
Die neue Solarfabrik des Unternehmens Global Solar Energy verfügt über eine Produktionskapazität von 30 Megawatt. Das Investitionsvolumen beträgt rund 30 Millionen Euro. Dadurch entstehen etwa 100 neue Arbeitsplätze. Für die Herstellung der Solarzellen wird die Materialkombination Kupfer-Indium-Gallium-Selenid (CIGS) verwendet. Die Materialschichten werden auf eine flexible Stahlfolie aufgebracht.
Der Inlandsumsatz mit erneuerbaren Energien hat sich im Jahr 2007 auf rund 25 Milliarden Euro gesteigert. Im Jahr 2007 stammten etwa 14,2 Prozent des deutschen Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien. Damit eilt die Branche allen Zielsetzungen und Prognosen voraus. Insgesamt wurden 2007 rund 115 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Ohne die Nutzung erneuerbarer Energien wären die gesamten energiebedingten CO2-Emissionen in Deutschland um 15 Prozent höher.
Insgesamt sind mittlerweile etwa 250.000 Menschen im Bereich der erneuerbaren Energien beschäftigt. Gegenüber dem Jahr 2004 wurden damit rund 90.000 Arbeitsplätze neu geschaffen.
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