Sotina PV

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Wechselrichter arbeiten automatisch und speisen immer die maximale Leistung in das Netz ein.
Hier wird automatisch der Punkt der maximalen Leistung ermittelt (MPP).
Der Gleichstrom wird "zerhackt" und zu Wechselstrom (220 Volt) transformiert.
Wechselrichter müssen nicht gewartet werden und arbeiten auf Transistorbasis (IGBT).
Die Lebenserwartung ist wie bei jedem elektronischen Gerät (Fernseher).

Bei Wechselrichtern unterscheidet man zwischen netzgekoppelten Geräten und Inselgeräten.
Wir verteiben nur netzgekopplete Geräte!
Netzgekoppelte Geräte sind von den Energieversorgern für den netzparallelen Betreib zugelassen.

Der Wechselrichter wird mit Steckverbindern an die Photovoltaikanlage angeschlossen.
Hier wird das Pluskabel und das Minuskabel in den Wechselrichter gesteckt.
Der Wechselrichter ist damit betriebsbereit - Mehr ist nicht notwendig.
Es muß jetzt noch das Kabel zum Hausnetz gelegt werden.
Das Wechselstromkabel wird zur Verteilung gelegt und dort angeschlossen.
Ein Lasttrenner und ein Fehlerstromschutzschalter werden in die Verteilung eingebaut.
Damit ist die Photovoltaikanlage fertig installiert !
Ihr Energieversorger baut einen zweiten Einspeisezähler ein.
Jetzt kann der Solarstrom fließen !

Bitte beachten Sie:

Die Wechselrichter werden mit einer höheren Eingangsleistung betrieben. In unsere Breiten
ist eine höhere Eingangsleistung am Wechselrichtereingang für den Jahresertrag positiv.
Hierdurch wird auch in den Wintermonaten eine optimale Wirkungsgradkurve erzielt.
In den Sommermonaten ist die Gleichstromleistung selten über 80%!


Durch die Wärmeeinstrahlung sinkt bei allen Siliziummodulen die Spannungskennlinie,
weil bereits durch die Wärmeenergie Elektronen fließen und dadurch das Spannungspotential sinkt.
Untersuchungen des Fraunhofer Institutes für Solarenergie haben ergeben, dass eine um 10% höhere
Gleichstromleistung als die Wechselstromleistung keinen (oder positiven) Einfluss auf den Jahresertrag hat.
Die Wechselrichter begrenzen den maximalen Eingangsstrom und können nicht überlastet werden!

Kleine Wechselrichter Information

Modulwechselrichter
Modulwechselrichter werden direkt am Solarmodul montiert und sind für Solarmodul-Leistungen von 100 bis 1400 Wp geeignet. Durch die ausgangsseitige Parallelschaltung (AC-seitige) werden Verluste aufgrund unterschiedlicher Beleuchtungsstärke der Module verhindert. Ein Trenntransformator dient hier zur Sicherheit.

Strangwechselrichter (Stringwechselrichter)
Bei einem Strangwechselrichter werden mit einem Kabel mehrere in Reihe geschaltete Solarmodulen verbunden. Sie sind die heute am weitesten verbreiteten Wechselrichter in der privaten Photovoltaiktechnik. Nachteilig sind die hohen zu übertragenden Gleichspannungen und Probleme bei Teilabschattungen einzelner Module z. B. aufgrund von Wolken, Bäume oder auch schon Schatten von Satanlagen oder Strommasten.

Zentralwechselrichter
Zentralwechselrichter sind große Wechselrichter, die meistens in einem eigenen Raum untergebracht sind. Gewichte von an die 300 Kg sind da schnell erreicht. Der Vorteil besteht im hohen Wirkungsgrad (90%). Nachteil: Bei einer Störung ist der gesamte Anlagenteil außer Betrieb.